Nach einem überaus konstruktiven Gespräch mit der Dekanin an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien,

Frau Univ.-Prof. Dr. Sigrid Müller, bezüglich einer wissenschaftlichen Aufarbeitung des Lebenswerkes von Ernst Degasperi sowie den Zusagen

Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle und Prof. Hubert Gaisbauer, sich auch in Zukunft für das Andenken an Ernst Degasperi einzusetzen, glauben wir, dass ein

Professor Ernst Degasperi – Freundeskreis

eine wenig aufwendige Möglichkeit wäre, mit einem interessierten Personenkreis zu kommunizieren. Begonnen hat es mit einer Gedenkveranstaltung zum 90. Geburtstag von Prof. Ernst Degasperi am 7. Mai 2017 in Wien, gefolgt von einer Ehrung des Künstlers durch die Stadt Eggenburg am 29. Oktober 2017. Es fehlt nicht an prominenten Unterstützern. Deshalb bleiben wir am Ball und hoffen, dass Sie den Pass an uns zurückspielen werden.

Der Professor Ernst Degasperi – Freundeskreis ist eine Interessensgemeinschaft von Personen, die dem verstorbenen Künstler und dessen Lebenswerk besondere Wertschätzung entgegenbringen.

Sie soll als  Plattform für einen Informationsaustausch dienen, der dazu beitragen kann, die folgenden Ziele zu realisieren:

  • Aufarbeitung des Lebenswerkes von Prof. Degasperi im Rahmen eines wissenschaftlichen Studienprogramms zur Erstellung einer Künstlerbiographie.
  • Anbringung einer Gedenktafel beim Haus in 1090 Wien, Schlickplatz 4, wo Professor Degasperi über drei Jahrzehnte gelebt und gearbeitet hat.
  • Benennung einer öffentlichen Verkehrsfläche in Wien und in Eggenburg mit dem Namen „Professor Ernst Degasperi“ Weg/Straße/Platz.
  • Förderung des öffentlichen Interesses für zeitgenössische religiöse Kunst im Allgemeinen und des diesbezüglichen künstlerischen Schaffens von Prof. Degasperi in spezieller Hinsicht, durch die Präsentation und Interpretation seiner Werke.
  • Einbringung von Vorschlägen zu diesen Anliegen.
  • Kontakt zur Familie des Künstlers.
  • Einmal jährliches Treffen, abwechselnd in Wien und in Eggenburg.

Den Mitgliedern des Freundeskreises entstehen keine finanziellen Verpflichtungen. Es soll eine Kontaktadresse geben, bei der alle Informationen zusammenlaufen und weitergegeben werden können. Schicken Sie mir bitte einfach ein Mail mit dem Hinweis:

„Ich bin beim Degasperi – Freundeskreis dabei“. (pers. Kommentar erwünscht)

Sollten wir mit unserer Idee Erfolg haben, könnten wir zu Beginn des kommenden Jahres im Sitzungssaal der Fakultät, unterhalb des eindrucksvollen Werkes von Ernst Degasperi, einen diesbezüglichen Beschluss fassen.

 

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Liebe Freunde vom

„Professor Ernst Degasperi Freundeskreis“

Prof. Degasperi  wollte  mit  seinen Visionen  und  durch  seine Kunst,  Gott und den  Menschen  dienen.  Wir  wollen,  dass  das nicht  in  Vergessenheit  gerät.

Protokoll der ersten Zusammenkunft am 13. Juni 2018

Dank des Entgegenkommens der Dekanin, Frau Prof. Sigrid Müller, konnten wir das 1. Treffen des Freundeskreises im Sitzungssaal der Katholisch-Theologischen Fakultät  der Universität Wien abhalten. Es waren 18 Personen anwesend. Bisher haben sich schon 45 Personen im Freundeskreis zusammengefunden. Eine Liste mit allen Kontaktdaten kann  bei  Peter Poech  (poech.verlag@aon.at)  bzw. bei Hans Junek (office@junek.info) jederzeit angefordert werden.

Nach den Begrüssungsworten von Peter Poech bezog sich Prof. Jäggle in einem einleitenden  Statement  auf  das  beeindruckende  Werk  Degasperis  in diesem Sitzungssaal. Das Bild mit dem „gesprengten Rahmen“ sei ein Symbol dafür, dass nicht nur eine Religion die Liebe Gottes ausschöpfen kann und daher Religion nur als Plural denkbar erscheint. 

„Mein Freund Degasperi“ war der Titel der anschliessenden Ausführungen von Hans Junek. Am Beginn seiner Rede bat Herr Junek die Anwesenden um eine Gedenkminute für die am 10. Mai d. J. verstorbene Risa Degasperi.

Im Laufe der jahrelangen freundschaftlichen Verbindung habe er Einblick in die Gedankenwelt und die Motivation Degasperis für sein künstlerisches Schaffen bekommen. Mit zahlreichen Statements prominenter Zeitgenossen zeichnete Herr Junek den Lebensweg Ernst Degasperis nach.

Auch das Ende dieses Weges hat Herr Junek hautnah miterlebt. Peter Poech ging in der Folge dann auf jene Aufgaben ein, mit denen sich der Freundeskreis in nächster Zeit befassen sollte. Es sind dies folgende Projekte:

Ausstellungen und Dokumentationen

  • In der Galerie „Art Schmidatal“ in Ziersdorf findet vom 10. Jänner 2019 bis  03. März 2019  die erste grosse Ausstellung im neuen Jahr mit Werken von Ernst Degasperi statt. Die Vernissage ist am 10. Jänner 2019 um 17.00 Uhr. Wir bitten Sie, daran teilzunehmen.  Eine  diesbezügliche  Einladung  senden  wir Ihnen im  Dezember.
  • Der Direktor des Bezirksmuseums Alsergrund, Herr Prof. Urbanek, bietet die Möglichkeit an, im Religionsraum des Museums Werke Degasperi’s auszustellen. Über einen Termin muss noch gesprochen werden.
  • Beim Kühnringer Wasserfall in der Nähe von Eggenburg hat Ernst Degasperi ein Marterl künstlerisch gestaltet, das dem Hl. Franziskus geweiht ist. Leider gibt es für den Betrachter keinerlei Informationen. Eine Tafel, die wir aufstellen wollen, soll die notwendigen Hinweise geben.
  • Die Familie Degasperi hat eine Büste des Künstlers zur Verfügung gestellt. Es soll ein geeigneter Aufstellungsort in den Räumlichkeiten der Katholisch Theologischen Fakultät gefunden werden.
  • Am Haus Schlickplatz 4, 1090 Wien wo Degasperi drei Jahrzehnte gewohnt und gearbeitet hat, soll eine Gedenktafel  angebracht werden. Dementsprechende Kontakte mit den Hausbesitzern  und der Bezirksvertretung sind in Vorbereitung.
  • Peter Poech schlägt die Schaffung einer „Prof. Ernst Degasperi Gedächtnis-Medaille“  vor.  Sie sollte medienwirksam alle 2 Jahre an eine  Persönlichkeit aus Kunst und Kultur vergeben werden, die sich um interreligiöse  Kontakte  verdient gemacht hat.  Prof. Jäggle  und  Prof. Gaisbauer haben sich angeboten, die Möglichkeiten für Ausschreibungsrichtlinien auszuloten.  Als Träger einer solchen  Aktion müsste der  Freundeskreis fungieren.
  • Prof. Jäggle regt an,  Werke  von Ernst Degasperi  in einer Wiener  Moschee zu präsentieren.  Als  Degasperi am 26. Mai  2000  in  der  Abu Nour Moschee in  Damaskus  vor 2000 Muslimen eine  Rede hielt,  sagte der Gross-Mufti der Syrisch  Arabischen  Republik,  Cheikh  Ahmad  Kaftaro,  zu  Ernst  Degasperi: „Sie können  immer,  wenn  Sie  zu  uns  nach  Damaskus  kommen,  in  der Moschee zur Versammlung  sprechen –  nicht nur heute.“  Leider ist das nicht mehr möglich, aber seine Werke  könnten so einen Beitrag zum interreligiösen Dialog leisten.
  • Vorrangiges Ziel unseres Freundeskreises ist nach wie vor die Aufarbeitung des Gesamtwerkes von Ernst Degasperi durch einen Wissenschaftler bzw. ein wissenschaftliches Gremium. Es hat in dieser Sache, Gespräche mit der Dekanin, Frau Prof. Sigrid Müller  gegeben.  Wir  werden  auch  den  kommenden  Dekan, Herrn Prof. Johann Pock,  zu diesem Thema um einen Gesprächstermin bitten. Herr Prof. Gaisbauer überbrachte uns diesbezüglich die erfreuliche Mitteilung, dass Herr Prof. Volgger von der Katholischen Privatuniversität in Linz, Interesse hat, in dieser Hinsicht mit dem „Freundeskreis“ Kontakt aufzunehmen.
  • INTERNET – besuchen Sie die Homepage von Prof. Degasperi, dort finden Sie einen Link zum „Freundeskreis“. www.ernst-degasperi.com. Wir werden uns um fachkundige Unterstützung bemühen, damit wir dieses Protokoll, aber auch künftige Informationen des „Freundeskreises“ diesem Link anfügen können.

Finanzielles

Ing. Leo Hammerschmidt schlägt vor, für den Freundeskreis ein Konto zu eröffnen. Es sollte dies dem Freundeskreis die Möglichkeit geben, notwendige Aktivitäten finanziell  abzudecken.  Dieser  Vorschlag fand nicht nur einhellige  Zustimmung, sondern er wurde von Herrn Junek inzwischen auch positiv erledigt.  Der Freundeskreis verfügt nun über ein Konto bei der Raiffeisenbank Eggenburg mit den folgenden Daten:

IBAN: AT59 3212 3000 3001 2728.
Der Zahlungszweck ist  „ Freundeskreis“.
Empfänger: Johann Junek

Herr Junek hat das  Konto mit einem  Betrag von 50,– Euro eröffnet.  Beiträge,  nach eigenem Ermessen,  können nun  jederzeit überwiesen werden.   Über den aktuellen  Kontostand  werden wir regelmäßig  informieren. Den ursprünglichen Absichten entsprechend, sollte der Freundeskreis einmal jährlich abwechselnd in Wien und in Eggenburg zusammenkommen. Die Teilnahme  an  geplanten  Aktivitäten  sollten diese  Kontakte  sinnvoll ergänzen.

Für 2019  hat Herr Junek Samstag, dem 18. Mai oder Samstag, dem 25. Mai für das Treffen in Eggenburg vorgeschlagen. Ihren Wunschtermin geben Sie bitte Herrn Junek per Mail bekannt. office@junek.info

Peter  Poech  schliesst die  Zusammenkunft  mit  dem  Dank an die  Teilnehmer für das Kommen und an Frau Wögerer für den mitgebrachten Wein aus eigener Kellerei. Für den Freundeskreis sei es wichtig,  die vielen positiven Aspekte, die Ernst Degasperi  durch  sein  Wirken  und  seine  Werke  hinterlassen  hat,  einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.  Dazu  ist  jeder,  auch  noch  so  kleine  Beitrag willkommen und hilft uns weiter.

Für den „Prof. Ernst Degasperi Freundeskreis“

mit den besten Grüßen

Hans Junek und Peter Poech

 

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Kontakt in Wien
Ing. Peter Poech

Kontakt in Eggenburg
Johann F. Junek

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